UEFA WM-Quali: Die Schweiz jubelt, Italien muss in die Playoffs

Italien kam am Montagabend (15.11.) in seinem letzten Qualifikationsspiel der Gruppe C gegen Nordirland nicht über ein 0:0 hinaus und muss nun um die Teilnahme an der WM 2022 in Katar bangen. Da die Schweiz zeitgleich Bulgarien 4:0 besiegte, zogen die Eidgenossen mit 18 Punkten in der Tabelle an Italien (16 Punkte) vorbei und sind als Erstplatzierter sicher bei der Endrunde im kommenden Jahr dabei. Der Squadra Azzurra, immerhin amtierender Europameister, bleibt hingegen nur der Umweg über die Playoffs, die am 26.11. in Zürich von der UEFA ausgelost werden.

Um noch ein WM-Ticket zu lösen, müssen sich die Italiener in zwei Partien gegen einen der 11 weiteren Playoff-Teilnehmer durchsetzen. Sechs der möglichen Gegner stehen bereits fest: Portugal, Schottland, Russland, Nordmazedonien, Polen und Schweden, gegen das Italien bereits in den Playoff-Spielen zur WM 2018 in Russland scheiterte.

Ausgetragen werden die Playoffs am 24./25. und 28./29. März 2022. Vertreten sind die zehn Gruppenzweiten der europäischen WM-Qualifikation und die beiden besten Gruppensieger der UEFA Nations League.

Serbien überrascht Portugal

Serbien sorgte am letzten Spieltag für eine Überraschung und gewann die Gruppe A vor Portugal. Die Portugiesen waren als Tabellenführer in das Heimspiel gegen Serbien gegangen, ein Remis hätte für die direkte Qualifikation gereicht. Doch selbst die frühe 1:0 Führung durch Renato Sanches (2.) reichte nicht zum Punktgewinn, denn Dusan Tadic (33.) und Alexander Mitrovic (90.) drehten die Partie zugunsten der Serben.

Sicher bei der WM dabei sind auch die weiteren Gruppensieger Deutschland, Belgien, Frankreich, Dänemark, Kroatien, Spanien und England.

Niederlande, Türkei und Norwegen noch mit Chancen

Spannend bleibt es vor dem 10. Spieltag noch in Gruppe G: Die besten Karten auf den Gruppensieg haben mit 20 Punkten die Niederlande, die am Abend in Rotterdam (20:45 Uhr) auf den Tabellendritten Norwegen (18 Punkte) treffen. Die Türkei liegt vor ihrem Auswärtsspiel in Montenegro (Podgorica, 20:45 Uhr) mit 18 Zählern auf den zweiten Platz.