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WM 2026

Elvedi einig mit Leeds bis 2029 - der erste Post-WM-Transfer der Schweizer WM-Achse

Nico Elvedi und Leeds United haben sich am 13. August 2026 auf einen Drei-Jahres-Vertrag bis 2029 geeinigt. Der Deal haengt am Bornauw-HSV-Domino, Trainer der Leeds-Achse ist Ex-Gladbach-Coach Daniel Farke.

Von Marco Feldmann 13. August 2026

Nico Elvedi (rechts, #30) im Zweikampf mit Julian Brandt in einem Bundesliga-Spiel Borussia Dortmund gegen Borussia Moenchengladbach am 19. Dezember 2025. Am 13. August 2026 einigte sich der Schweizer WM-Fahrer mit Leeds United auf einen Drei-Jahres-Vertrag bis 2029. Foto: Actionpress. Foto: Actionpress via SmartFrame

Am 13. August 2026 kam am spaeten Nachmittag ueber die deutsche Sky-Adresse Florian Plettenberg und die englische Leeds-Nachrichten-Seite LeedsAllOver die Meldung, die den ersten benannten Post-WM-Transfer der Schweizer WM-2026-Achse markiert: Nico Elvedi (29, Borussia Moenchengladbach) hat sich mit Leeds United auf einen Drei-Jahres-Vertrag bis 30. Juni 2029 geeinigt. Der Deal haengt formal noch am Domino des belgischen Leeds-Innenverteidigers Sebastiaan Bornauw, der per Leihe mit Kaufoption zum Hamburger SV wechseln soll. Trainer der Leeds-Achse ist der 49-jaehrige Daniel Farke - Elvedis Cheftrainer aus der Gladbach-Saison 2022/23. Damit steht sechs Wochen nach dem Schweizer Viertelfinal-Aus 3:1 nach Verlaengerung gegen Argentinien am 4. Juli in Los Angeles das erste personelle Kapitel der Yakin-Nachlese fest.

Doppel-Chapter-Erzaehlung mit dem 13.08-Bellingham-Real-Madrid-Chapter (England-Achse) und dem 09.08-Ajax-Doppel-Debut Ter Stegen und Brandt (DFB-Achse): drei Nationen, drei WM-Bilanz-Kontexte, drei Sommer-Transfer-Neuanfaenge im gleichen 96-Stunden-Fenster.

Der Stand am 13. August: persoenliche Einigung bis 2029, offizielles Angebot ausstehend

Die Nachrichtenlage am Donnerstagabend, 13. August 2026, um 19:00 Uhr MESZ ist doppelt gesichert: Erstens meldete Sky-Reporter Florian Plettenberg auf seinem X-Kanal die persoenliche Einigung zwischen Elvedi und Leeds ueber einen Drei-Jahres-Vertrag. Zweitens bestaetigte der englische Leeds-Blog LeedsAllOver (Autor Kris Smith) parallel den identischen Vertragsrahmen. Die Nachrichten-Agentur Kicker griff die Meldung um 18:10 UTC in der Transfer-Rundschau auf (“Sieb zu Bayerns Partnerklub - Elvedi mit Leeds einig - BVB verhandelt wegen Ramaj”).

Damit hat der Deal auf persoenlicher Ebene einen finalen Stand: Vertragslaenge drei Jahre, Laufzeit bis 30. Juni 2029, Gehaltsdetails oeffentlich nicht bestaetigt. Der Wechsel bringt Elvedi in die zweite Premier-League-Saison von Leeds nach dem Aufstieg 2024/25 - fuer den 29-Jaehrigen der erste Karriere-Wechsel ueberhaupt seit seinem Gladbach-Debut im Sommer 2015 (damals aus dem FC-Zuerich-Nachwuchs), also nach elf Jahren und mehr als 200 Bundesliga-Partien in Fohlen-Farben.

Auf Klub-Ebene fehlt jetzt noch das offizielle Angebot an Gladbach. Die Verhandlungsposition der Fohlen ist angenehm: Elvedis Vertrag laeuft bis 30. Juni 2027, ein ablose-freier Sommer-Abgang 2027 waere die Alternative, deshalb hat Gladbach in diesem Fenster den letzten monetaeren Wert-Hebel. Als Marktbewertung kursierte im Sommer 2026 bei englischen Transfer-Adressen ein Wert im mittleren einstelligen Millionen-Bereich (Pfund) - konkrete Zahlen zum Leeds-Angebot liegen am 13. August noch nicht vor.

Die Bornauw-Bedingung: HSV-Wechsel als Domino-Stein

Warum wartet Leeds mit dem offiziellen Gebot? Der 27-jaehrige Sebastiaan Bornauw blockiert im Kader die Innenverteidiger-Adresse, die Elvedi einnehmen soll. Der belgische Bundesliga-Kenner (VfL Wolfsburg 2020 bis 2025) wechselte im Sommer 2025 fuer rund fuenf Millionen Pfund nach Elland Road, kam in seiner ersten Premier-League-Saison unter Farke aber nur auf fuenf Startelf-Einsaetze. Ein Farke-Erhaltungs-Fall war Bornauw damit nie geworden.

Der Hamburger SV verhandelt seit Anfang August ueber eine Leihe mit Kaufoption - ein Modell, das dem HSV die sofortige Verstaerkung ohne finanzielle Voll-Belastung bringt und Leeds die Loesung der Kaderplatz-Frage. Bornauw hat der Rueckkehr in die Bundesliga laut den englischen Berichten “aus Spieler-Seite” bereits muendlich zugestimmt; die letzten Details zwischen Leeds und HSV stehen aus. Erst wenn Bornauws Abgang formal fixiert ist, will Leeds sein offizielles Angebot fuer Elvedi einreichen.

Dieses Domino-Modell ist im englischen Sommer-Fenster kein Sonderfall - Leeds hat die Reihenfolge bewusst gewaehlt, um nicht mit einem 21-Mann-Innenverteidigungs-Ueberschuss dazustehen. Fuer Gladbach-Fans bleibt der Deal damit wahrscheinlich, aber nicht am 13.08 abgeschlossen - typische Kicker-Formulierung: “Elvedi steht Leeds unmittelbar bevor, sobald Bornauw offiziell weg ist.”

Farke-Reunion: Elvedis Wiedersehen mit dem Gladbach-Trainer 2022/23

Der wichtigste personelle Zug hinter der Konstellation ist der Faktor Daniel Farke. Der 49-jaehrige gebuertige Steinhagener uebernahm im Sommer 2022 das Cheftrainer-Amt bei Borussia Moenchengladbach, blieb genau eine Saison und verabschiedete sich im Mai 2023 nach dem zehnten Bundesliga-Rang. In dieser Farke-Saison 2022/23 war Elvedi einer der zentralen Farke-Innenverteidiger: 34 Bundesliga-Partien, dazu die vollen 220 Minuten im DFB-Pokal. Die zentrale Innenverteidiger-Achse damals: Farke setzte auf die Zwei-Mann-Adresse Elvedi und Ko Itakura, mit Marvin Friedrich und Julian Chabot als Rotations-Alternativen.

Farke wechselte im Sommer 2023 zu Leeds United (damals nach dem Premier-League-Abstieg in die Championship), fuehrte den Klub 2024/25 als Championship-Meister zurueck in die Premier League und schloss die erste PL-Rueckkehr-Saison 2025/26 auf 13. Rang ab. Die Aufgabe der Saison 2026/27: Klassenerhalt sichern und die Kader-Qualitaet fuer den mittleren Tabellendrittel angleichen. Genau in diese Kader-Adresse passt der Wunsch, mit einem etablierten Bundesliga-Innenverteidiger und Nationalspieler die zentrale Achse zu stabilisieren.

Elvedi hatte den Farke-Bezug selbst im Fruehjahr 2026 als karriere-praegend bezeichnet: “Er hat mich zu einem klaren Vier-Innenverteidiger-Modell gefuehrt und die Ballzirkulations-Rolle als Grund-Erwartung eingebaut.” Die spielerische Vertrautheit macht die Integrations-Zeit kurz - ein Faktor, der bei einem Sommer-Neuzugang in der englischen Startaufstellung selten so klar gegeben ist.

Elvedis WM 2026: Stamm-Innenverteidiger der Yakin-Nati bis zum Argentinien-Aus

Um das Kapitel richtig einzuordnen, hilft der Blick auf die Turnier-Bilanz. Nico Elvedi war unter Bundestrainer Murat Yakin Stamm-Innenverteidiger der Schweizer WM-2026-Adresse vom Auftakt bis zum Viertelfinal-Aus. Alle sechs Turnier-Spiele absolvierte der 29-Jaehrige durchgaengig, in der zentralen Vier-Innenverteidiger-Achse Kobel im Tor - Widmer, Akanji, Elvedi, Rodriguez in der Kette.

Die Turnier-Kalender-Achse:

  • 12. Juni 2026 in Toronto: 1:1 gegen Katar (Gruppen-Auftakt, ein Gegentor per Elfmeter-Adresse Khoukhi).
  • 17. Juni 2026 in Los Angeles: 4:1 gegen Bosnien (Manzambi-Doppelpack).
  • 21. Juni 2026 in Vancouver: 1:1 gegen Australien (Xhaka-Wachruf-Adresse).
  • 26. Juni 2026 in Vancouver: 2:0 gegen Algerien im R32 - Elvedi blockte in der 48. Minute einen halb-gefaehrlichen Riyad-Mahrez-Schuss aus dem Sechzehner und half die algerische Sturm-Achse Amoura-Mahrez-Benrahma unsichtbar zu halten.
  • 30. Juni 2026 in Boston: 5:4 im Elfmeter-Krimi gegen Kolumbien im R16, Kobel als Elfmeter-Held.
  • 4. Juli 2026 in Los Angeles: 3:1 nach Verlaengerung im Viertelfinale gegen Argentinien - Mac Allister traf in der 10. Minute nach einer Messi-Ecke aus dem Rueckraum, wobei er sich “zwischen Manuel Akanji und Nico Elvedi” loeste, am ersten Pfosten hochstieg und ueber Kobel hinweg zum 1:0 kopfte (Zitat aus dem Kicker-Spielbericht).

Die Kobel-Akanji-Elvedi-Rodriguez-Innenverteidigung gehoerte zu den defensivstabilsten Achsen des Turniers: nur ein Gegentor in den drei Gruppenspielen (der Katar-Elfmeter), Zu-Null im R32 gegen Algerien, Zu-Null in den 120 Minuten des R16-Elfmeter-Krimis gegen Kolumbien vor der Elfmeter-Adresse. Ein Wettbewerbs-Wert, mit dem Elvedi bei Sommer-Transfer-Adressen wie Leeds prominent auf der Kandidaten-Liste stand.

Gladbachs Personal-Front: Schroeder-Beruhigung und die Nachfolger-Frage

Im Fohlen-Lager waren die Elvedi- und Kevin-Nicolas-Personalien seit Sommer die zwei bekanntesten Abgang-Fragen. Gladbach-Sportchef Rouven Schroeder hatte in einer Kicker-Aussage vom Anfang August die Fohlen-Fans beruhigt: Der Klub sei fuer beide Szenarien vorbereitet - eine Verlaengerung oder einen Verkauf zu einer Ablose, die dem Fohlen-Kader Manoevrier-Raum verschafft. Bornauw-Bedingung inklusive, war Schroeders Botschaft an die Anhaenger, dass keine Panik-Adresse noetig sei.

Nach der Plettenberg-Meldung vom 13. August verschiebt sich die Front auf die Nachfolger-Frage. In der Bundesliga-Landschaft gibt es genug Schweizer WM-Fahrer der Yakin-Nati - Aurele Amenda bei Eintracht Frankfurt, Luca Jaquez beim VfB Stuttgart - die im Fohlen-Umfeld die Schweiz-Innenverteidigungs-Adresse fortsetzen koennten, wenn sich die Konstellation ergibt. Ausserhalb der DACH-Region beobachtet Schroeder den Markt fuer einen erfahreneren Innenverteidiger - konkrete Namen oeffentlich noch nicht bestaetigt.

Fuer die Fohlen-Trainer-Adresse heisst das: In den knapp zwei Wochen zwischen dem geplanten Elvedi-Abschied und dem Bundesliga-Auftakt Ende August muss der Kader-Umbau greifen. Die Saison 2026/27 wartet auf die Fohlen mit dem Anspruch, das Mittelfeld-Kapitel der Liga wieder oben zu schliessen.

Der Post-WM-Schweiz-Baenke: erstes benanntes Chapter der Nachlese

Der Elvedi-Wechsel ist das erste benannte Personal-Chapter der Post-WM-Schweiz-Nachlese. Vor Elvedi war die Yakin-Nati mit einem Super-League-Fruehstart-Chapter (Fassnacht-Keller-Rueckkehr in die schweizerische Elite-Liga) bereits im Post-Turnier-Aug-Zyklus platziert - Elvedi bringt jetzt die erste Bundesliga-Post-WM-Adresse hinzu.

Weitere offene Schweiz-Front-Adressen fuer die kommenden Wochen:

  • Granit Xhakas Zukunft bei Bayer Leverkusen: Kapitaen der Nati, 33 Jahre alt, letztes Vertragsjahr 2026/27, mit den Nach-WM-Aussagen zum Karriere-Zeitpunkt.
  • Breel Embolos Trikot-Adresse bei AS Monaco: Sturm-Achse der Nati, Vertragsverlaengerung oder Wechsel im Winter-Fenster als offene Frage.
  • Manuel Akanjis Manchester-City-Position: In Guardiolas Innenverteidigungs-Adresse steht Akanji seit 2022, mit steigendem Sommer-Wechsel-Druck durch die City-Kader-Umsetzung.
  • Ruben Vargas’ Auswaerts-Adresse in Sevilla: Konkrete Wettbewerbs-Perspektive nach den WM-Einsaetzen.
  • Xherdan Shaqiris FC-Basel-Perspektive: Der 34-Jaehrige war im WM-Kader als Erfahrungs-Adresse, in Basel Kapitaen-Position ab Sommer 2026 - Kicker-Interviews stehen aus.

Fuer den Redaktions-Kalender heisst das: Die Schweizer Post-WM-Front bleibt ein wachsender Personal-Cartography-Zyklus mit klarer Cluster-Adresse (A15 Schweiz-Achse), analog zu den seit dem 5. August laufenden Chapter-Zyklen fuer die England-, Argentinien-, Niederlande-, Frankreich-, Belgien-, Oesterreich- und DFB-Achsen.

Am 24. September 2026 in der Johan-Cruyff-Arena in Amsterdam ist die Nati nicht auf dem Platz - dann startet die neue UEFA Nations League 2026/27 mit dem DFB-Debut von Bundestrainer Juergen Klopp gegen die Niederlande. Die Schweizer Nations-League-Adresse folgt im gleichen September-Fenster, mit dem selben Yakin-Startelf-Gerippe wie bei der WM - dann aller Voraussicht nach mit Nico Elvedi als Leeds-Innenverteidiger statt als Fohlen-Adresse.

Autor

Marco Feldmann

Redakteur Internationaler Fußball

Marco Feldmann hat den Blick auf den Weltfußball: WM-Qualifikation in allen Konföderationen, die 48 WM-2026-Teilnehmer, die Klub-WM und Geheimfavoriten. Bei fussballweltmeisterschaft.online ordnet er ein, wer in Nordamerika für Überraschungen sorgen kann.

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