Frauen-Fußballweltmeisterschaft 2023 in Australien und Neuseeland

Wann findet die Frauen-Fußball-WM 2023 statt?

Die neunte Frauen-WM wird, nach aktuellem Stand, vom 20. Juli bis 20. August 2023 stattfinden.

Frauen-Fußball-WM 2023 Qualifikation

Die Qualifikationsspiele zur Frauen-Fußballweltmeisterschaft 2023 starten mit der UEFA bereits am 16. September 2021. Mit 51 von 55 teilnehmenden Mannschaften erreicht die UEFA einen neuen Rekord. Alle weiteren Verbände spielen Ihre Qualifikationsplätze im Rahmen der jeweiligen Kontinental-Meisterschaften aus. Diese starten ab Januar 2022. Die interkontinentalen Playoffs finden vom 18.-23. Februar 2023 in Neuseeland (Hamilton und Auckland) statt. Dort werden drei weitere Startplätze vergeben.

Kontinentalverband Quali-Teilnehmer Austragungsdatum
UEFA (Europa) 51 16. September 2021 – 11. Oktober 2022
AFC (Asien, Australien) 12 20. Januar 2022 – 06. Februar 2022
CAF (Afrika) 12 02. Juli 2022 – 23. Juli 2022
CONCACAF (Nord- und Mittelamerika) 8 09. Juli 2022 – 24. Juli 2022
CONMEBOL (Südamerika) 10 08. Juli 2022 – 30. Juli 2022
OFC (Ozeanien) 9 05. Juli 2022 – 31. Juli 2022
Interkontinentale Playoffs 10 18.Februar 2023 – 23. Februar 2023

Welche Mannschaften sind für die Frauen-WM 2023 qualifiziert?

Als Gastgeber sind Frauen-Nationalmannschaften um Australien und Neuseeland bereits für die WM 2023 qualifiziert. Mit den Gastgeber-Teams sind nach den letzten Qualifikationsspielen vom September 2022 bereits 27 Teams qualifiziert. Die übrigen fünf Startplätze werden in den UEFA-Playoffs und interkontinentalen Playoffs ermittelt. Folgende Teams sind bereits qualifiziert:

Konföderation Qualifiziertes Frauen-Team
UEFA Schweden
Spanien
Niederlande
England
Dänemark
Norwegen
Italien
Deutschland
Frankreich
UEFA-Play-offs
UEFA-Play-offs
CONMEBOL Brasilien
Kolumbien
Argentinien
AFC China
Japan
Philippinen
Vietnam
Südkorea
Australien
CAF Marokko
Nigeria
Südafrika
Sambia
CONCACAF Kanada
Jamaika
USA
Costa Rica
OFC Neuseeland
 – Interkontinentale Playoffs
Interkontinentale Playoffs
Interkontinentale Playoffs

Wo findet die Fußballweltmeisterschaft der Frauen 2023 statt?

Austragungsorte werden Städte in Neuseeland und Australien sein. Damit ist die Frauen-WM 2023 (in Māori: 2023 FIFA Wāhine O Te Ao) die erste Weltmeisterschaft, die sich die Konföderationen AFC und OFC teilen. Gleichzeitig wird eine Frauen-Fußball-WM erstmals in der südlichen Asien-Pazifik Region veranstaltet.

Bewerbungslogo - Neuseeland und Australien für die Frauen-WM 2023
Bewerbungslogo – Neuseeland und Australien für die Frauen-WM 2023

Spielorte und Stadien der Frauen-Fußball-WM 2023

Seit April 2021 stehen fünf Städte mit sechs Stadien in Australien und vier Städte und Stadien in Neuseeland fest. Das Eröffnungsspiel wird am 20. Juli 2023 in Eden Park (Auckland) im Stadium Australia (ANZ Stadium) angepfiffen. Ebenso wie das Finale am 20. August 2023.

Land Stadt/Region Stadion Kapazität
🇦🇺 Australien Sidney Stadium Australia 83.500
Sydney Football Stadium (im Bau) 45.000
Brisbane Lang Park 52.500
Melbourne Melbourne Rectangular Stadium 30.000
Perth Perth Rectangular Stadium 22.500
Adelaide Hindmarsh Stadium 22.000
🇳🇿 Neuseeland Auckland Eden Park 50.000
Wellington Wellington Stadium 34.500
Dunedin Dunedin Stadium 30.700
Hamilton Waikato Stadium 26.000

Zur Vergabe der Frauen-Fußball-WM 2023

Insgesamt musste der FIFA-Rat ab September 2019 zwischen acht Bewerber-Nationen wählen. Dazu zählen die Einzelbewerbungen von Argentinien, Australien, Brasilien, Kolumbien, Japan Australien und Neuseeland sowie eine Bewerbungen um eine geteilte Austragung durch Südkorea mit Nordkorea. Bolivien und Belgien hatten sich ebenfalls beworben, ihre Kandidatur im September 2019 jedoch bereits zurückgezogen. Im Dezember 2019 reichten Australien und Neuseeland ebenfalls ihre Anträge um eine gemeinsame Austragung nach. Als nächstes zog sich Brasilien anfang Juni 2020, aufgrund der Corona-Pandemie, aus dem Bewerbungsverfahren zurück. Darauf folgte Japan am 22. Juni.

Schließlich stimmt der FIFA-Rat am 25. Juni 2020 mit einer Mehrheit von 22 zu 35 Stimmen für Neuseeland und Australien als Gastgeber der Frauen Fußball-WM 2023. Die übrigen 13 Stimmen entfielen auf Kolumbien. Für alle Bewerber-Nationen wäre es die erste Frauen-Fußball-WM im eigenen Land gewesen.

Rebekah Stott (Neuseeland) und Steph Catley (Australien) v.l.n.r. repräsentieren das Bewerbungsmotto "AsOne 2023"
Rebekah Stott (Neuseeland) und Steph Catley (Australien) v.l.n.r. repräsentieren das Bewerbungsmotto „AsOne 2023“ – Quelle: footballaustralia.com.au

Der Spielmodus der Frauen-Fußball-WM 2023

FIFA-Präsident Gianni Infantino setzte nach der Frauen-WM 2019 eine Anhebung der Turnier-Mannschaften von 24 auf 32 durch. Damit erfolgt eine Anhebung der Frauen-WM parallel zur Fußball-WM der Männer, die ebenfalls zur WM 2026 von 32 auf 48 Mannschaften angehoben wird. Gleichzeitig sprach sich Infantino für eine Verdopplung der Preisgelder des Frauen-Turniers aus, der die FIFA im Juli 2019 zustimmte.

Aufteilung der Startplätze zur Fußball-WM der Frauen 2023

Die Aufteilung pro Konföderation haben wir im folgenden aufgelistet. Pro Konföderation sind Playoff um weitere Plätze möglich. Die Gastgeber Australien und Neuseeland haben Ihren Platz gewohnt sicher.

Kontinentalverband Startplätze mögl. Playoffs
UEFA (Europa) 11 1
AFC (Asien, Australien) 6 2
CAF (Afrika) 4 2
CONCACAF (Nord- und Mittelamerika) 4 2
CONMEBOL (Südamerika) 3 2
OFC (Ozeanien) 1 1